Schule im Innerstetal

 

Schulhund Bolek

 

Schulbienen

 

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

 

Auf dem Weg zur Nachhaltigkeitsschule 2024

Die Schule im Innerstetal befindet sich im Projektzeitraum 2022-2024 für den Erwerb des Titel zur Nachhaltigkeitsschule / Umweltschule Europa. Dazu wurden zwei Projektthemen eingereicht und seit 2022 bearbeitet. Nun warten wir gespannt auf die Auswertung. 

Hier ein kleiner Einblick in unsere Handlungsfelder: 

1) Biodiversität/Biologische Vielfalt erhalten: Bienenhof

Ausgangssituation: 

Die Schule besitzt seit 5 Jahren Bienen. Seit dem letzten Jahr sind es drei Völker, die von zwei Lehrkräften und einer AG bewirtschaftet werden. Die Schüler haben bereits vereinzelt Erfahrung mit der Imkerei und den Völkern, jedoch noch nicht jahrgangsübergreifend. Für die Nahrungsversorgung wurde bereits eine Blühwiese angelegt und zwei Obstbäume gepflanzt.  

Hauptziel:

Ziel ist es die Schullandschaft soweit umzugestalten, dass Blühwiesen entstehen um den Schulbienen, aber auch Wildbienen genügend Nahrungs- und Trinkquellen bieten. Zudem sollen natürliche Nistplätze und ein abgegrenzter Bereich für die Schulbienen entstehen. Aus dem momentan betonreichen Schulhof und der Rasenflächen sollen Insektenfreundliche Landschaften werden, die durch Nischen und Pflanzen/ Bäume geprägt sind. Ein Teich und kleine Wasserspiele sollen das Bild abrunden und den Tieren Wasser bieten. Dazu werden Kooperationen mit der Gebäudewirtschaft und der Gemeinde angestrebt, die mit Geräten und Firmen unterstützen. Eine Kooperation mit der örtlichen Baumschule und Gärtnerei wird erstrebt, sowie die aktive Beteiligung der AG „Bienen und Garten“, die für die Pflanzung und Pflege zuständig sein soll.

Einbindung & Beteiligung:

Das Projekt wird in einer Projektwoche (Planung 2.5-6.5.23) gestartet und in der AG „Schulgarten“ und „Bienen-AG“ weitergeführt und umgesetzt. Auch die Biologiekurse des 6. und 7. Jahrgangs werden in ihren Themeneinheiten „Pflanzen in ihrem Lebensraum“ und „Welt der Insekten“ integriert.

Im Projekt sind durch die beiden oben genannten AG’s ca. 40 Schüler dauerhaft aktiv an der Umsetzung beteiligt. Hinzu kommen die Jahrgänge mit einer Jahrgangsstärke von jeweils ca. 40 Schülern. Des Weiteren sind 3-5 Lehrkräfte aktiv an der Umsetzung beteiligt.

Projektbezug zum BNE-Erlass:

Das Projekt „Summender Campus“ soll in den schuleigenen Lehrplan integriert werden und den Schülern einen Einblick in den Lebensraum der Bienen geben. Der Unterricht soll dahingehend aktiver von den Schülern gestaltet werden, da sie am lebenden Objekt lernen und den Lebensraum zu schätzen lernen. Durch das Mitwirken bei der Gestaltung des Schulhofes und der Außenanlage können sie sich aktiv im Werkunterricht über Lebensräume und deren Vorzüge auseinandersetzen. Für das Projekt müssen Zeitpläne entwickelt und Firmen, sowie Kooperationspartner gefunden werden. Dieser organisatorische Entwicklungsprozess soll Schülern einen Einblick in Projektarbeiten geben und deren Organisationsfähigkeiten fördern. Durch das Projekt wird nicht nur der Lebensraum der Insekten geprägt und verändert, auch die Schullandschaft wird sich für die Schüler deutlich verändern. Auch ihre Bedürfnisse können beachtet werden (Schattenplätze, Wasserstellen, Liegeflächen, Gartenklassenzimmer) und eigene Ideen werden zur positiven Entwicklung der Schullandschaft umgesetzt. Die Kommunikationsfähigkeiten der Schüler werden gestärkt, wenn Kooperationsgespräche und finden geeigneter Kooperationspartner auf der Agenda steht. Zudem profitieren Schüler vom Austausch mit anderen Netzwerken bei der Ideenfindung oder Problemen.

2) Gesundheit/Ernährung regional saisonal biologisch: Naschgrün

Ausgangssituation: 

 

Das Projekt befindet sich in der Aufbauphase. Es wurde bereits ein kleiner Teil des Gartens angelegt, einige Blühpflanzen und drei Obstbäume gepflanzt sowie eine Ackerfläche angelegt, auf der zurzeit Gründüngung wächst. Zudem nehmen wir dieses Jahr an dem Projekt „Tulpen für Brot“ teil.

 

Hauptziel:

Ziel des Schulgartens soll eine etablierte Bepflanzung der Ackerfläche mit diversen Gemüsesorten sein. Das Gemüse soll in der Schulkantine und in den Hauswirtschaftskursen zum Verzehr genutzt werden. Zudem soll das Obst der Obstbäume in der Cafeteria und ebenfalls in den Hauswirtschaftskursen verarbeitet und ausgegeben werden. In den Hochbeeten werden Erdbeerpflanzen eingesetzt. Eine Kräuterschnecke soll entstehen. Diverse Beerensträucher sollen angepflanzt werden. Ein Barfußpfad wird zusätzlich die Sinne der SuS schärfen und kann in Kooperation mit dem Sportunterricht genutzt werden. Ein Bereich für verschiedene Blühpflanzen entsteht und unterstützt die Versorgung der Schulbienen. Hinzu kommen diverse Insektenhäuser, die im Werkunterricht und im Rahmen von Projekten gebaut werden sollen. Es soll ein „freien Klassenzimmers“ entstehen. Hier bekommen Klassen die Möglichkeit, in verschiedenen Unterrichtsstunden und Fächern den Garten zu nutzen um dort unter freiem Himmel zu lernen.

Einbindung & Beteiligung:

Das Projekt findet im Rahmen einer AG im Nachmittagsbereich statt. Zusätzlich wird an verschiedenen Projekttagen oder Einzelstunden von vielen SuS an dem Projekt gearbeitet.

Hauptsächlich wird das Projekt in der Garten- und TöpferAG unter der Leitung von Frau Uhde bearbeitet. Die Anzahl der Teilnehmer schwankt, beschränkt sich aber auf ca- 7-10 SuS unterschiedlicher Klassenstufen als Teilnehmer der AG. Denkbar ist ebenfalls eine Zusammenarbeit mit dem WPK-Kursen Hauswirtschaft. Zusätzlich arbeiten verschiedene Klassen in Vertretungsstunden an dem Garten und seiner Gestaltung mit. So wird das Projekt von fast allen SuS der Schule im Innerstetal zeitweilig unterstützt.

Projektbezug zum BNE-Erlass:

Das Projekt „Naschgrün“ soll in den schuleigenen Lehrplan integriert werden und den Schülern den Weg der Nahrung vom Anbau zum Verzerr bewusst machen. Die Arbeit, die hinter der Ernte von Lebensmitteln steckt, soll ein Bewusstsein für Preisdiskussionen und nachhaltig angebaute Produkte schaffen. Das Bewusstsein für Lebensmittel soll verändert werden und Nahrungsmittel eine Wertschätzung in der Wegwerfgesellschaft erlangen. Durch das Mitwirken beim Anbau, der Verarbeitung und Verwertung können die Schüler aktiv mitwirken. Produkte sollen langfristig in der Schulcafeteria vermarktet und verarbeitet werden, um die Entwicklung von gesundem Schulessen voranzutreiben. Auch der Verzerr im Hauswirtschaftsunterricht ist dahingehend angedacht mit dem Schwerpunkt saisonale Produkte zu verwenden. Durch den Aufbau einer großflächigen Bewirtschaftung wird die Schullandschaft deutlich verändern. Dies dient nicht nur der Biodiversität, sondern setzt auch neue Akzente wie der einer Outdoor-Küche oder einem „freien Klassenzimmer“.

 

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.