Lese-Rechtschreib-Förderung

Aufgeschreckt durch die steigende Anzahl lese- und rechtschreibschwacher Schülerinnen und Schüler beschloss die Deutsch-Fachkonferenz im Frühjahr 2006 eine Fortbildung zum Thema "Legasthenie und mögliche Therapien" zu machen. Zwölf Lehrerinnen und Lehrer bildeten sich an mehreren Nachmittagen und Wochenenden unter der Leitung von Anke Siebke, Lerntherapeutin aus Baddeckenstedt, weiter. Kurze Zeit später begannen wir mit regulärem Lese- und Rechtschreibunterricht zusätzlich zum Deutschunterricht, erst im Jahrgang 5 der Hauptschule, dann auch in der Realschule.

Das Konzept
Unser Konzept sieht vor, dass alle Kinder, die bei uns im 5. Jahrgang eingeschult werden, einen Test zur Diagnostik von Lese- und Rechtschreibschwäche absolvieren. Diejenigen, bei denen wir Probleme erkennen, bekommen im 5. und 6. Jahrgang zwei zusätzliche Förderstunden. Unterstützt werden wir von externen Lerntherapeuten, die auch die Beratung der Eltern mit begleiten. So ist der Besuch bei einem Augen- oder Ohrenarzt oft sehr hilfreich und erklärt manche schlechte Zensuren. Im halbjährlichen Abstand werden die Kinder wieder getestet, um einmal zu erkennen, wer wie viel Lernfortschritte gemacht hat, aber auch zum anderen um zu sehen, wie erfolgreich unsere Bemühungen sind und ob eventuell etwas am Konzept verändert werden muss.

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