Nachhaltigkeit macht Schule: Schule im Innerstetal bei BNE-Auszeichnungsveranstaltung in Göttingen
Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und die Frage, wie Schule auch außerhalb des klassischen Klassenraums gestaltet werden kann, standen am Dienstag, 8. September 2026, im Mittelpunkt einer besonderen Veranstaltung in Göttingen. Im BLAB – dem Lebenswissenschaftlichen Schülerlabor der Georg-August-Universität Göttingen – kamen knapp 100 Schulen aus Südostniedersachsen zur Auszeichnungsveranstaltung „Internationale Nachhaltigkeitsschule/Umweltschule in Europa“ zusammen. Auch die Schule im Innerstetal aus Baddeckenstedt war dabei und präsentierte ihre Arbeit im Bereich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
Vertreten wurde die Schule bei der Veranstaltung von der Schülersprecherin Luca Gremmel und Zoe Grace Schlüter sowie den Lehrkräften Frau Schmidt (Teamleitung BNE) und Frau Uhde. Gemeinsam nahmen sie die Auszeichnung entgegen.
Für die Schule im Innerstetal geht es bei Nachhaltigkeit längst um mehr als Mülltrennung oder Energiesparen. Die Schülerinnen und Schüler sollen selbst aktiv werden, Verantwortung übernehmen und erleben, wie Nachhaltigkeit im täglichen Schulleben funktionieren kann. Zwei Projekte standen dabei besonders im Mittelpunkt: das „Freie Klassenzimmer“ und das Projekt „Schmackofatz“.
An unserer Schule läuft derzeit das Projekt „Rote Karte gegen Rassismus“. Dabei setzt die Schulgemeinschaft gemeinsam ein klares Zeichen gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Hass.
Besonders auffällig ist die Gestaltung der Bilder: Die Fotos sind schwarz-weiß gehalten, nur die rote Karte bleibt farbig. Dadurch wird die Botschaft deutlich: Rassismus darf nicht übersehen werden – wir müssen Haltung zeigen.
Mit dem Projekt möchten wir zeigen, dass unsere Schule für Respekt, Vielfalt und Zusammenhalt steht. Jeder Mensch soll unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Sprache akzeptiert werden.
Viele Schülerinnen und Schüler beteiligen sich aktiv an der Aktion und machen deutlich: Gegen Rassismus darf niemand schweigen. Die rote Karte steht symbolisch dafür, dass wir jeglicher Art von Diskriminierung keinen Platz geben.
Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, miteinander statt gegeneinander zu leben. Kleine Gesten, klare Worte und gemeinsames Handeln können viel bewirken.
Unsere Schule zeigt mit diesem Projekt: Vielfalt macht uns stärker!
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Am 29. Mai 2026 war es endlich so weit: Die Jungpflanzen wurden von der Klasse 5.2 mit tatkräftiger Unterstützung zweier Lehrkräfte, der Schulbegleitungen und unserer AckerCoachin in die vorbereiteten Beete gepflanzt. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Pflanztechniken kennen und erhielten viele wertvolle Tipps und Tricks rund ums Gärtnern. Sie erfuhren, wie die einzelnen Pflanzen richtig gesetzt werden, welche Abstände für ein gesundes Wachstum wichtig sind und welche Gemüsesorten sich besonders gut als Beetnachbarn eignen. Bei bestem Wetter wurde mit viel Engagement, Sorgfalt und Fingerspitzengefühl geackert, damit die jungen Pflanzen sicher ihren Platz in der Erde finden konnten. Nun heißt es beobachten, pflegen, gelegentlich gießen und das Unkraut in Schach halten. Damit diese Aufgaben gut organisiert sind, haben die Kinder die Verantwortung für die einzelnen Beete übernommen. Wenn alles nach Plan läuft und uns weder Wühlmäuse, Schnecken noch starke Regenfälle oder Hagel einen Strich durch die Rechnung machen, dürfen wir uns im Sommer auf eine bunte Ernte freuen: lila Kartoffeln, Fenchel, Salate, Mais, Zucchini, Gurken, bunte Bohnen, Edamame, Rote Bete, Mangold und Tomaten warten darauf, geerntet zu werden.
Im Rahmen des Frei-Day fanden sich mehrere Schülergruppen zusammen, die sich mit vielfältigen Ideen dem Thema „Heimische Tierarten“ widmeten.
Eine Gruppe widmete sich über mehrere Wochen hinweg dem Bau eines Insektenhotels – treffender wäre wohl die Bezeichnung „Insektenhochhaus“. Mit großem Engagement sammelten die Schülerinnen und Schüler Paletten sowie geeignetes Füllmaterial aus der gesamten Gemeinde. Dem praktischen Arbeiten ging eine intensive Recherche voraus: Welche Bedürfnisse haben Insekten eigentlich? Warum sind viele Insektenhotels aus dem Baumarkt nicht optimal gestaltet? Und weshalb ist es so wichtig, sich aktiv für den Schutz heimischer Insekten einzusetzen und ihnen Lebensräume zu schaffen?

Diese Schule ist eine Bildungseinrichtung des Landkreises Wolfenbüttel