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Ausgangssituation: Die Schule besitzt seit 5 Jahren Bienen. Seit dem letzten Jahr sind es drei Völker, die von zwei Lehrkräften und einer AG bewirtschaftet werden. Die Schüler haben bereits vereinzelt Erfahrung mit der Imkerei und den Völkern, jedoch noch nicht jahrgangsübergreifend. Für die Nahrungsversorgung wurde bereits eine Blühwiese angelegt und zwei Obstbäume gepflanzt.  

Hauptziel: Ziel ist es die Schullandschaft soweit umzugestalten, dass Blühwiesen entstehen um den Schulbienen, aber auch Wildbienen genügend Nahrungs- und Trinkquellen bieten. Zudem sollen natürliche Nistplätze und ein abgegrenzter Bereich für die Schulbienen entstehen. Aus dem momentan betonreichen Schulhof und der Rasenflächen sollen Insektenfreundliche Landschaften werden, die durch Nischen und Pflanzen/ Bäume geprägt sind. Ein Teich und kleine Wasserspiele sollen das Bild abrunden und den Tieren Wasser bieten. Dazu werden Kooperationen mit der Gebäudewirtschaft und der Gemeinde angestrebt, die mit Geräten und Firmen unterstützen. Eine Kooperation mit der örtlichen Baumschule und Gärtnerei wird erstrebt, sowie die aktive Beteiligung der AG „Bienen und Garten“, die für die Pflanzung und Pflege zuständig sein soll.

Einbindung & Beteiligung: Das Projekt wird in einer Projektwoche (Planung 2.5-6.5.23) gestartet und in der AG „Schulgarten“ und „Bienen-AG“ weitergeführt und umgesetzt. Auch die Biologiekurse des 6. und 7. Jahrgangs werden in ihren Themeneinheiten „Pflanzen in ihrem Lebensraum“ und „Welt der Insekten“ integriert. Im Projekt sind durch die beiden oben genannten AG’s ca. 40 Schüler dauerhaft aktiv an der Umsetzung beteiligt. Hinzu kommen die Jahrgänge mit einer Jahrgangsstärke von jeweils ca. 40 Schülern. Des Weiteren sind 3-5 Lehrkräfte aktiv an der Umsetzung beteiligt.

Projektbezug zum BNE-Erlass: Das Projekt „Summender Campus“ soll in den schuleigenen Lehrplan integriert werden und den Schülern einen Einblick in den Lebensraum der Bienen geben. Der Unterricht soll dahingehend aktiver von den Schülern gestaltet werden, da sie am lebenden Objekt lernen und den Lebensraum zu schätzen lernen. Durch das Mitwirken bei der Gestaltung des Schulhofes und der Außenanlage können sie sich aktiv im Werkunterricht über Lebensräume und deren Vorzüge auseinandersetzen. Für das Projekt müssen Zeitpläne entwickelt und Firmen, sowie Kooperationspartner gefunden werden. Dieser organisatorische Entwicklungsprozess soll Schülern einen Einblick in Projektarbeiten geben und deren Organisationsfähigkeiten fördern. Durch das Projekt wird nicht nur der Lebensraum der Insekten geprägt und verändert, auch die Schullandschaft wird sich für die Schüler deutlich verändern. Auch ihre Bedürfnisse können beachtet werden (Schattenplätze, Wasserstellen, Liegeflächen, Gartenklassenzimmer) und eigene Ideen werden zur positiven Entwicklung der Schullandschaft umgesetzt. Die Kommunikationsfähigkeiten der Schüler werden gestärkt, wenn Kooperationsgespräche und finden geeigneter Kooperationspartner auf der Agenda steht. Zudem profitieren Schüler vom Austausch mit anderen Netzwerken bei der Ideenfindung oder Problemen.

Unsere Kontaktdaten

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Öffnungszeiten des Sekretariats
MO - FR 7.15 Uhr bis 13.30 Uhr

Diese Schule ist eine Bildungseinrichtung des Landkreises Wolfenbüttel

Informationen zu witterungsbedingten Schulausfällen finden Sie auf: 

www.lkwf.de