Zu Gast im Braunschweiger Nachhaltigkeitszentrum beim INA/USE Netzwerktreffen. Interessante Einblicke zum Thema Fair-Trade, nachhaltiges Wohnen und ökologischer Fußabdruck.
Die Schule im Innerstetal befindet sich im Projektzeitraum 2022-2024 für den Erwerb des Titel zur Nachhaltigkeitsschule / Umweltschule Europa. Dazu wurden zwei Projektthemen eingereicht und seit 2022 bearbeitet. Nun warten wir gespannt auf die Auswertung.
Hier ein kleiner Einblick in unsere Handlungsfelder:
Wie wäre es eigentlich, wenn man im Biologieunterricht direkt im Grünen sitzen, im Hauswirtschaftsunterricht die Kräuter direkt vor der Nase hätte und sich im Kunstunterricht von der Natur inspirieren lassen würde? Darauf werden wir bald unsere Antwort haben. Ein großer Traum geht in Erfüllung. Unser freies Klassenzimmer nimmt mit der nun aufgebauten Pergola so langsam Gestalt an. Wir möchten als Schule einen "Frei-Raum" schaffen, um das Lernen für die Kids anders erlebbar zu machen. Direkt neben dem eigentlichen Schulgarten entsteht unser freies Klassenzimmer, das für jede Klasse, jedes Fach und jeden Lehrer nutzbar sein soll. Es ermöglicht das Arbeiten und Lernen unter freiem Himmel, mit Sonnenschutz durch unsere Pergola und viel Sauerstoff für die grauen Zellen. Der nächste Schritt ist die feste Verankerung der Pergola und das Schaffen von Sitzgelegenheiten, bevor es dann an die Bepflanzung geht. Wir freuen uns schon sehr darauf!

Ausgangssituation: Die Schule besitzt seit 5 Jahren Bienen. Seit dem letzten Jahr sind es drei Völker, die von zwei Lehrkräften und einer AG bewirtschaftet werden. Die Schüler haben bereits vereinzelt Erfahrung mit der Imkerei und den Völkern, jedoch noch nicht jahrgangsübergreifend. Für die Nahrungsversorgung wurde bereits eine Blühwiese angelegt und zwei Obstbäume gepflanzt.
Hauptziel: Ziel ist es die Schullandschaft soweit umzugestalten, dass Blühwiesen entstehen um den Schulbienen, aber auch Wildbienen genügend Nahrungs- und Trinkquellen bieten. Zudem sollen natürliche Nistplätze und ein abgegrenzter Bereich für die Schulbienen entstehen. Aus dem momentan betonreichen Schulhof und der Rasenflächen sollen Insektenfreundliche Landschaften werden, die durch Nischen und Pflanzen/ Bäume geprägt sind. Ein Teich und kleine Wasserspiele sollen das Bild abrunden und den Tieren Wasser bieten. Dazu werden Kooperationen mit der Gebäudewirtschaft und der Gemeinde angestrebt, die mit Geräten und Firmen unterstützen. Eine Kooperation mit der örtlichen Baumschule und Gärtnerei wird erstrebt, sowie die aktive Beteiligung der AG „Bienen und Garten“, die für die Pflanzung und Pflege zuständig sein soll.
Einbindung & Beteiligung: Das Projekt wird in einer Projektwoche (Planung 2.5-6.5.23) gestartet und in der AG „Schulgarten“ und „Bienen-AG“ weitergeführt und umgesetzt. Auch die Biologiekurse des 6. und 7. Jahrgangs werden in ihren Themeneinheiten „Pflanzen in ihrem Lebensraum“ und „Welt der Insekten“ integriert. Im Projekt sind durch die beiden oben genannten AG’s ca. 40 Schüler dauerhaft aktiv an der Umsetzung beteiligt. Hinzu kommen die Jahrgänge mit einer Jahrgangsstärke von jeweils ca. 40 Schülern. Des Weiteren sind 3-5 Lehrkräfte aktiv an der Umsetzung beteiligt.
Projektbezug zum BNE-Erlass: Das Projekt „Summender Campus“ soll in den schuleigenen Lehrplan integriert werden und den Schülern einen Einblick in den Lebensraum der Bienen geben. Der Unterricht soll dahingehend aktiver von den Schülern gestaltet werden, da sie am lebenden Objekt lernen und den Lebensraum zu schätzen lernen. Durch das Mitwirken bei der Gestaltung des Schulhofes und der Außenanlage können sie sich aktiv im Werkunterricht über Lebensräume und deren Vorzüge auseinandersetzen. Für das Projekt müssen Zeitpläne entwickelt und Firmen, sowie Kooperationspartner gefunden werden. Dieser organisatorische Entwicklungsprozess soll Schülern einen Einblick in Projektarbeiten geben und deren Organisationsfähigkeiten fördern. Durch das Projekt wird nicht nur der Lebensraum der Insekten geprägt und verändert, auch die Schullandschaft wird sich für die Schüler deutlich verändern. Auch ihre Bedürfnisse können beachtet werden (Schattenplätze, Wasserstellen, Liegeflächen, Gartenklassenzimmer) und eigene Ideen werden zur positiven Entwicklung der Schullandschaft umgesetzt. Die Kommunikationsfähigkeiten der Schüler werden gestärkt, wenn Kooperationsgespräche und finden geeigneter Kooperationspartner auf der Agenda steht. Zudem profitieren Schüler vom Austausch mit anderen Netzwerken bei der Ideenfindung oder Problemen.










Ausgangssituation: Das Projekt befindet sich in der Aufbauphase. Es wurde bereits ein kleiner Teil des Gartens angelegt, einige Blühpflanzen und drei Obstbäume gepflanzt sowie eine Ackerfläche angelegt, auf der zurzeit Gründüngung wächst. Zudem nehmen wir dieses Jahr an dem Projekt „Tulpen für Brot“ teil.
Hauptziel: Ziel des Schulgartens soll eine etablierte Bepflanzung der Ackerfläche mit diversen Gemüsesorten sein. Das Gemüse soll in der Schulkantine und in den Hauswirtschaftskursen zum Verzehr genutzt werden. Zudem soll das Obst der Obstbäume in der Cafeteria und ebenfalls in den Hauswirtschaftskursen verarbeitet und ausgegeben werden. In den Hochbeeten werden Erdbeerpflanzen eingesetzt. Eine Kräuterschnecke soll entstehen. Diverse Beerensträucher sollen angepflanzt werden. Ein Barfußpfad wird zusätzlich die Sinne der SuS schärfen und kann in Kooperation mit dem Sportunterricht genutzt werden. Ein Bereich für verschiedene Blühpflanzen entsteht und unterstützt die Versorgung der Schulbienen. Hinzu kommen diverse Insektenhäuser, die im Werkunterricht und im Rahmen von Projekten gebaut werden sollen. Es soll ein „freien Klassenzimmers“ entstehen. Hier bekommen Klassen die Möglichkeit, in verschiedenen Unterrichtsstunden und Fächern den Garten zu nutzen um dort unter freiem Himmel zu lernen.
Einbindung & Beteiligung: Das Projekt findet im Rahmen einer AG im Nachmittagsbereich statt. Zusätzlich wird an verschiedenen Projekttagen oder Einzelstunden von vielen SuS an dem Projekt gearbeitet. Hauptsächlich wird das Projekt in der Garten- und TöpferAG unter der Leitung von Frau Uhde bearbeitet. Die Anzahl der Teilnehmer schwankt, beschränkt sich aber auf ca- 7-10 SuS unterschiedlicher Klassenstufen als Teilnehmer der AG. Denkbar ist ebenfalls eine Zusammenarbeit mit dem WPK-Kursen Hauswirtschaft. Zusätzlich arbeiten verschiedene Klassen in Vertretungsstunden an dem Garten und seiner Gestaltung mit. So wird das Projekt von fast allen SuS der Schule im Innerstetal zeitweilig unterstützt.
Projektbezug zum BNE-Erlass: Das Projekt „Naschgrün“ soll in den schuleigenen Lehrplan integriert werden und den Schülern den Weg der Nahrung vom Anbau zum Verzerr bewusst machen. Die Arbeit, die hinter der Ernte von Lebensmitteln steckt, soll ein Bewusstsein für Preisdiskussionen und nachhaltig angebaute Produkte schaffen. Das Bewusstsein für Lebensmittel soll verändert werden und Nahrungsmittel eine Wertschätzung in der Wegwerfgesellschaft erlangen. Durch das Mitwirken beim Anbau, der Verarbeitung und Verwertung können die Schüler aktiv mitwirken. Produkte sollen langfristig in der Schulcafeteria vermarktet und verarbeitet werden, um die Entwicklung von gesundem Schulessen voranzutreiben. Auch der Verzerr im Hauswirtschaftsunterricht ist dahingehend angedacht mit dem Schwerpunkt saisonale Produkte zu verwenden. Durch den Aufbau einer großflächigen Bewirtschaftung wird die Schullandschaft deutlich verändern. Dies dient nicht nur der Biodiversität, sondern setzt auch neue Akzente wie der einer Outdoor-Küche oder einem „freien Klassenzimmer“.








In diesem Jahr nimmt die Schule im Innerstetal zum ersten Mal am #beebetter Award teil.
Seit vielen Jahren arbeiten wir in der Schule mit schuleigenen Bienenvölkern und legen viel Wert auf eine nachhaltige Umweltbildung um die Agenda 2023 zu erfüllen. Viele kleine Bausteine setzen sich mehr und mehr zusammen und prägen langsam aber beständig die Schule im Innerstetal neu.
Beim #beebetter Award wollen wir nun unsere Veränderungen präsentieren. Die Neugestaltung des Schulgartens als Nutz- und Insektengarten steht dabei im Fokus. Die Kräuterspirale mit ihrer Insektentränke und den vielen Blühpflanzen laden Insekten zum Verweilen ein. Auch die neue Schaubeute, die in diesem Jahr erstmals Ende Mai Dank der Unterstützung des Round Table Hannover bezogen werden kann, ist ein Highlight in der neu entstehenden Streuobstwiese.
Zudem werden unsere angelegten Blühflächen und die Arbeit mit Insektenhotels und den Bienenstöcken näher unter die Lupe genommen und, so hoffen wir, ausgezeichnet.
Die Schule im Innerstetal befindet sich im Projektzeitraum 2022-2024 für den Erwerb des Titel zur Nachhaltigkeitsschule / Umweltschule Europa. Dazu wurden zwei Projektthemen eingereicht und seit 2022 bearbeitet. Nun warten wir gespannt auf die Auswertung.
Hier ein kleiner Einblick in unsere Handlungsfelder:
Im Zuge der Müllsammelaktion des NABUs am 01.März 2025 haben sich unsere Schüler und Schülerinnen am Mittwoch vergangene Woche auch auf die Suche nach Müll begeben. Dafür mussten sie nicht lange suchen. Rund um das Schulgelände, entlang der B6 und des Oelber Baches haben sie fleißig gesammelt. Ob Autoreifen, Metallstangen, Felgen, Papier, Plakate oder Plastikflaschen... alles wurde eingesammelt und entsorgt. Nach 90 Minuten hatten wir 10 blaue Säcke voll... so viel Müll macht auch die Schüler und Schülerinnen nachdenklich. #saubereErde #rettetdenplaneten
"Ich bin einfach nur unglaublich dankbar und wahnsinnig stolz!" Besser könnte man den Umwelttag der Schule im Innerstatal nicht beschreiben. Das Projekt war ein voller Erfolg.

Diese Schule ist eine Bildungseinrichtung des Landkreises Wolfenbüttel