Ausgangssituation: Das Projekt befindet sich in der Aufbauphase. Es wurde bereits ein kleiner Teil des Gartens angelegt, einige Blühpflanzen und drei Obstbäume gepflanzt sowie eine Ackerfläche angelegt, auf der zurzeit Gründüngung wächst. Zudem nehmen wir dieses Jahr an dem Projekt „Tulpen für Brot“ teil.
Hauptziel: Ziel des Schulgartens soll eine etablierte Bepflanzung der Ackerfläche mit diversen Gemüsesorten sein. Das Gemüse soll in der Schulkantine und in den Hauswirtschaftskursen zum Verzehr genutzt werden. Zudem soll das Obst der Obstbäume in der Cafeteria und ebenfalls in den Hauswirtschaftskursen verarbeitet und ausgegeben werden. In den Hochbeeten werden Erdbeerpflanzen eingesetzt. Eine Kräuterschnecke soll entstehen. Diverse Beerensträucher sollen angepflanzt werden. Ein Barfußpfad wird zusätzlich die Sinne der SuS schärfen und kann in Kooperation mit dem Sportunterricht genutzt werden. Ein Bereich für verschiedene Blühpflanzen entsteht und unterstützt die Versorgung der Schulbienen. Hinzu kommen diverse Insektenhäuser, die im Werkunterricht und im Rahmen von Projekten gebaut werden sollen. Es soll ein „freien Klassenzimmers“ entstehen. Hier bekommen Klassen die Möglichkeit, in verschiedenen Unterrichtsstunden und Fächern den Garten zu nutzen um dort unter freiem Himmel zu lernen.
Einbindung & Beteiligung: Das Projekt findet im Rahmen einer AG im Nachmittagsbereich statt. Zusätzlich wird an verschiedenen Projekttagen oder Einzelstunden von vielen SuS an dem Projekt gearbeitet. Hauptsächlich wird das Projekt in der Garten- und TöpferAG unter der Leitung von Frau Uhde bearbeitet. Die Anzahl der Teilnehmer schwankt, beschränkt sich aber auf ca- 7-10 SuS unterschiedlicher Klassenstufen als Teilnehmer der AG. Denkbar ist ebenfalls eine Zusammenarbeit mit dem WPK-Kursen Hauswirtschaft. Zusätzlich arbeiten verschiedene Klassen in Vertretungsstunden an dem Garten und seiner Gestaltung mit. So wird das Projekt von fast allen SuS der Schule im Innerstetal zeitweilig unterstützt.
Projektbezug zum BNE-Erlass: Das Projekt „Naschgrün“ soll in den schuleigenen Lehrplan integriert werden und den Schülern den Weg der Nahrung vom Anbau zum Verzerr bewusst machen. Die Arbeit, die hinter der Ernte von Lebensmitteln steckt, soll ein Bewusstsein für Preisdiskussionen und nachhaltig angebaute Produkte schaffen. Das Bewusstsein für Lebensmittel soll verändert werden und Nahrungsmittel eine Wertschätzung in der Wegwerfgesellschaft erlangen. Durch das Mitwirken beim Anbau, der Verarbeitung und Verwertung können die Schüler aktiv mitwirken. Produkte sollen langfristig in der Schulcafeteria vermarktet und verarbeitet werden, um die Entwicklung von gesundem Schulessen voranzutreiben. Auch der Verzerr im Hauswirtschaftsunterricht ist dahingehend angedacht mit dem Schwerpunkt saisonale Produkte zu verwenden. Durch den Aufbau einer großflächigen Bewirtschaftung wird die Schullandschaft deutlich verändern. Dies dient nicht nur der Biodiversität, sondern setzt auch neue Akzente wie der einer Outdoor-Küche oder einem „freien Klassenzimmer“.









Diese Schule ist eine Bildungseinrichtung des Landkreises Wolfenbüttel